Der Boden der griechischen Weinberge ist im allgemeinen
felsig und kalkhaltig auf einem Untergrund aus Marmor, Kalk, Kalkkreide
oder zerbröckeltem Tuff.
Das Bodenrelief ist sehr ausgeprägt.
Von den Küstenhängen ist der Wein auf Hügel und Berghänge
im Landesinneren bis in eine Höhe von 1.000 m vorgedrungen. Ausgedehnte
Ebenen sind in Griechenland sehr selten, sie erfassen kaum 20% des kulivierten
Bodens.
Das Klima ist rein kontinental, allerdings vom Meer ringsum gemildert. Dazu
kommt noch die strahlende Sonne, der Griechenland seinen Ruf als "Das Land
mit dem herrlichsten blauen Himmel" verdankt. 
Alle diese Faktoren zusammengenommen bedeuten für den Weinbau folgendes:
Nach Erhebungen des griechischen Landwirtschaftsministeriums erstreckt sich die Rebfläche heute auf ungefähr 190.000 ha. Auf rund der Hälfte werden Tafeltrauben und Rosinen geerntet. Griechenlands Weinbau ist auf ca. 80.000 ha über das ganze Land verteilt - einschließlich der Inseln, die ein Fünftel des Landraumes ausmachen.
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