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Der Boden der griechischen Weinberge ist im allgemeinen felsig und kalkhaltig auf einem Untergrund aus Marmor, Kalk, Kalkkreide oder zerbröckeltem Tuff.
Das Bodenrelief ist sehr ausgeprägt.
Von den Küstenhängen ist der Wein auf Hügel und Berghänge im Landesinneren bis in eine Höhe von 1.000 m vorgedrungen. Ausgedehnte Ebenen sind in Griechenland sehr selten, sie erfassen kaum 20% des kulivierten Bodens.

Das Klima ist rein kontinental, allerdings vom Meer ringsum gemildert. Dazu kommt noch die strahlende Sonne, der Griechenland seinen Ruf als "Das Land mit dem herrlichsten blauen Himmel" verdankt. Weinberge von Nico Lazaridis bei Agora / Drama

Alle diese Faktoren zusammengenommen bedeuten für den Weinbau folgendes:

  • Außerordentlich günstige bodenklimatische Verhältnisse für den Weinbau.
  • Armer Boden, der verhältnismäßig geringen Ertrag aber Weine bester Qualität hervorbringt.
  • Eine Vielzahl von begrenzten Regionen mit besonderen ökologischen und mikroklimatischen Bedingungen, dies spiegelt sich als typisches Erzeugnis einer Region und bestimmten Anbaugebietes wieder.

Nach Erhebungen des griechischen Landwirtschaftsministeriums erstreckt sich die Rebfläche heute auf ungefähr 190.000 ha. Auf rund der Hälfte werden Tafeltrauben und Rosinen geerntet. Griechenlands Weinbau ist auf ca. 80.000 ha über das ganze Land verteilt - einschließlich der Inseln, die ein Fünftel des Landraumes ausmachen.