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In den letzten Jahren ist (ähnlich wie in Italien) das Phänomen zu beobachten, dass innovative Weinerzeuger ihre hochwertigen Kreationen als Tafelwein vermarkten, um in der Rebsortenauswahl und Vinifizierung von AOC-Vorschriften unabhängig zu sein.
Das bringt mit sich, dass es sehr viele erstklassige Weine gibt, die zeigen, wie experimentierfreudig und mit welcher Hingabe viele Winzer arbeiten, ohne dass es sich dabei bezeichnungsrechtlich um Qualitätsweine handelt.

Meine Gewichtung bei Weinen hat sich in den letzten Jahren verändert.
Habe ich in der Anfangsphase öfter Weißwein und weniger Rotwein bevorzugt, so ist es mittlerweile umgekehrt.

Grundsätzlich mag ich bei Rotweinen, einen langen Abgang, so dass sich der Geschmack erst nach Sekunden voll entfaltet, körperreich, komplex, für mich "Krawumm"-Weine. Bei Weißweinen mag ich säurearme Weine, die mit verschiedenen, feinen Noten spielen.

Ich bin ein Kind des Nordens, daher greife ich eher zu Weinen, die in Nord-Griechenland angesiedelt sind. Ich weiß, damit tue ich Weinen aus anderen Regionen unrecht, dennoch gestehe ich mir in dieser Hinsicht den Lokalpatriotismus zu und ein.

Unter diesen genannten Voraussetzungen (Geschmack, Gebiet) sind auch meine Weinempfehlungen zu verstehen...